Radmarathons
Den Linzer "Steeltownman" habe ich dann doch ausgelassen. Irgendwie hatte ich an dem Wochenende einfach keine Lust, an einem Wettkampf teilzunehmen. Alles dafür vorbereiten, anreisen, Startgeld zahlen, mich stundenlang anstrengen und danach wieder alles retour... Die Motivation dafür war nicht groß genug.
Die Triathlon-Wettkampfmüdigkeit habe ich mit langen Einheiten am Rennrad bekämpft. Ich habe versucht, den gut 300 km langen Donau-Radweg von Wien nach Passau in einem Tag zu fahren. Da gibt es zwar keine Berge, es gibt aber den Westwind als Gegner. Ich musste außerdem erst noch von meinem Heimatort Eichgraben 40 km nach Wien fahren, um zum Radweg zu kommen.
Letztlich war ich einfach zu spät dran, um die ganze Strecke in einem Tag zu schaffen. Nach 265 km habe ich um 20:00 in Linz Schluss gemacht. Die letzten 100 km nach Passau habe ich mir dann für den nächsten Tag aufgehoben.
Fazit: Das Projekt Donau-Radweg an einem Tag ist möglich, allerdings sollte man früher losfahren. Am besten im Morgengrauen um 5:00 Uhr. Die Strecke in die entgegengesetzte Richtung, also von Passau nach Wien, zu fahren ist außerdem etwas einfacher leichter, weil man dann - normalerweise - ein wenig Rückenwind hat und es auch permanent leicht bergab geht.
Am Sonntag bin ich dann nach über zwei Jahren wieder bei einem Rennrad-Marathon mitgefahren, dem Wachau Radmarathon 2010 war ich da auch schon einmal dabei. Nun also wieder. Auf der langen Distanz über über 160 km und offiziell 3200 Höhenmeter (mein Garmin hat bloß 2625 HM gemessen).

Höhenprofil Wachau Radmarathon
Wie viele Höhenmeter es tatsächlich waren ist eigentlich egal. Es waren jedenfalls reichlich und ich bin zufrieden, durchgehalten und nicht als letzter ins Ziel gekommen zu sein. Wegen einer Verwechslung wurde ich im Klassement kurze Zeit sogar als 120. geführt. Da hätte ich allerdings mehr als einen Zacken schneller sein müssen. An die Zielzeit von knapp fünfeinhalb Stunden bin ich nicht annähernd herangekommen. Ich habe knapp sieben Stunden (6:52:47) bis zur Ziellinie gebraucht. Auch wenn ich damit im Klassement ziemlich weit hinten liege: Ich habe mich durchgebissen. Das war mein Ziel. Ohne Training war nicht mehr zu erwarten.

Zwei Ergebnisse, zwischen denen eine Welt liegt. Das Rechte ist das Echte.
Kurz zusammengefasst: Eine schöne und anspruchsvolle Strecke mit dem Jauerling (knapp 900m) als Bergwertung bei km 95. Nach km 120 musste ich einen Teil der Strecke auch alleine gegen den Wind fahren (tja, das ist das Los derjenigen, die von fast allen abgehängt werden), zum Glück gab es dann aber immer wieder ein paar andere Teilnehmer, an denen ich mich anhängen konnte (danke im Nachhinein an die unbekannten Helfer). Und die letzten Kilometer ins Ziel habe ich dann selbst noch Tempomacher für den von Krämpfen gebeutelten Milan Celler (Startnummer 28) gespielt.

Einfach klicken zum Nachfahren: Die 160 km Runde des Wachau Radmarathons
Ich bin dann aber letztlich ohne Probleme ins Ziel gerollt und habe mich mit einem kühlen Bier belohnt. Heute habe ich abgesehen von einer leichten Verspannung im Nacken keine Beschwerden. Dafür eine schöne Erinnerung mehr.

Die Triathlon-Wettkampfmüdigkeit habe ich mit langen Einheiten am Rennrad bekämpft. Ich habe versucht, den gut 300 km langen Donau-Radweg von Wien nach Passau in einem Tag zu fahren. Da gibt es zwar keine Berge, es gibt aber den Westwind als Gegner. Ich musste außerdem erst noch von meinem Heimatort Eichgraben 40 km nach Wien fahren, um zum Radweg zu kommen.
Letztlich war ich einfach zu spät dran, um die ganze Strecke in einem Tag zu schaffen. Nach 265 km habe ich um 20:00 in Linz Schluss gemacht. Die letzten 100 km nach Passau habe ich mir dann für den nächsten Tag aufgehoben.
Fazit: Das Projekt Donau-Radweg an einem Tag ist möglich, allerdings sollte man früher losfahren. Am besten im Morgengrauen um 5:00 Uhr. Die Strecke in die entgegengesetzte Richtung, also von Passau nach Wien, zu fahren ist außerdem etwas einfacher leichter, weil man dann - normalerweise - ein wenig Rückenwind hat und es auch permanent leicht bergab geht.
Am Sonntag bin ich dann nach über zwei Jahren wieder bei einem Rennrad-Marathon mitgefahren, dem Wachau Radmarathon 2010 war ich da auch schon einmal dabei. Nun also wieder. Auf der langen Distanz über über 160 km und offiziell 3200 Höhenmeter (mein Garmin hat bloß 2625 HM gemessen).

Höhenprofil Wachau Radmarathon
Wie viele Höhenmeter es tatsächlich waren ist eigentlich egal. Es waren jedenfalls reichlich und ich bin zufrieden, durchgehalten und nicht als letzter ins Ziel gekommen zu sein. Wegen einer Verwechslung wurde ich im Klassement kurze Zeit sogar als 120. geführt. Da hätte ich allerdings mehr als einen Zacken schneller sein müssen. An die Zielzeit von knapp fünfeinhalb Stunden bin ich nicht annähernd herangekommen. Ich habe knapp sieben Stunden (6:52:47) bis zur Ziellinie gebraucht. Auch wenn ich damit im Klassement ziemlich weit hinten liege: Ich habe mich durchgebissen. Das war mein Ziel. Ohne Training war nicht mehr zu erwarten.

Zwei Ergebnisse, zwischen denen eine Welt liegt. Das Rechte ist das Echte.
Kurz zusammengefasst: Eine schöne und anspruchsvolle Strecke mit dem Jauerling (knapp 900m) als Bergwertung bei km 95. Nach km 120 musste ich einen Teil der Strecke auch alleine gegen den Wind fahren (tja, das ist das Los derjenigen, die von fast allen abgehängt werden), zum Glück gab es dann aber immer wieder ein paar andere Teilnehmer, an denen ich mich anhängen konnte (danke im Nachhinein an die unbekannten Helfer). Und die letzten Kilometer ins Ziel habe ich dann selbst noch Tempomacher für den von Krämpfen gebeutelten Milan Celler (Startnummer 28) gespielt.

Einfach klicken zum Nachfahren: Die 160 km Runde des Wachau Radmarathons
Ich bin dann aber letztlich ohne Probleme ins Ziel gerollt und habe mich mit einem kühlen Bier belohnt. Heute habe ich abgesehen von einer leichten Verspannung im Nacken keine Beschwerden. Dafür eine schöne Erinnerung mehr.

peter_sempelmann - 15. Jul, 12:16
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